
TreeXOffice wurde entwickelt, um den Bäumen etwas zurückzugeben. Foto: Groundwork London
Coworking ist heutzutage der letzte Schrei. Immer mehr Räume entstehen, und die wachsende Coworking-Bewegung bietet für jeden etwas. Es gibt Coworking-Spaces, die gleichzeitig als Kletterhallen dienen, Coworking-Spaces für Künstler, Coworking-Spaces in Häusern und jetzt auch Coworking-Spaces in Bäumen.
Das Projekt „TreeXOffice“ bringt jeweils sechs bis acht Menschen zusammen, um im Blätterdach eines Baumes zu arbeiten. Das ursprüngliche TreeXOffice war ein temporärer Raum im Socrates Sculpture Park in New York City. Nun ist ein zweiter Raum am Londoner Hoxton Square entstanden. Er wird dort bis Mitte Dezember geöffnet sein. Neben dem angenehmen Arbeitserlebnis in einem WLAN-fähigen Baum soll TreeXOffice dem Baum und der umgebenden Grünfläche etwas zurückgeben.
„Die Gewinne aus dem Baumverkauf kommen dem Baum zugute“, erklärte die Künstlerin, Ingenieurin und Professorin der New York University, Natalie Jeremijenko, die TreeXOffice entworfen hat, gegenüber Fast Company . „Indem wir uns speziell auf den Baum und die Einnahmen konzentrieren, die er generieren kann, eröffnen wir eine umfassendere politische Diskussion über die Rechte der Natur.“
Bäume erfüllen wichtige Aufgaben, wie die Verbesserung der Luftqualität und die Bindung von Kohlenstoff, doch ihnen wird wenig Wert beigemessen oder sie erhalten wenig zurück. Mit TreeXOffice kann Jeremijenko das ändern. Das temporäre TreeXOffice, das sie in New York eingerichtet hat, brachte monatlich 1.000 Dollar ein, wobei 25 Personen jeweils 40 Dollar Mitgliedsbeiträge zahlten. Der gesamte Gewinn wurde für die Verbesserung der Umgebung des Baumes verwendet. Jeremijenko plant, dasselbe in London zu tun, wo die Preise für TreeXOffice von 15 Pfund für einen halbtägigen Arbeitsbereich bis zu 120 Pfund für die gesamte Fläche für einen halben Tag reichen. Gemeindegruppen können den Raum an den Wochenenden kostenlos nutzen.
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5 PAST RESPONSES
I'm not a "tree-hugger" or anything but this reminds me of Shel Silverstein's story about "The Giving Tree."
It is very ugly the construction around the tree
All is fragile, temporary. Fostering greater connection between trees and people = Life. Thank you for this real dose of daily good.
Trees-most generous beings on this planet......looking around me I feel like a criminal.
If I was a tree I would want to be admired just the way I am, and not have people build some artificial structure around me and exploit me.