Liebe ist es, die die Räder dieses Schulbusses im Kreis drehen lässt.
Jeden Nachmittag werden die Schüler der Buslinie 7 in Arlington, Washington, von einer älteren Dame freundlich begrüßt, wenn sie an ihrem Haus vorbeifahren, berichtete KING 5. Die als „Oma am Fenster“ bekannte Frau gehört für die Kinder und auch für die Busfahrerin Carol Mitzelfeldt zum täglichen Ritual. Als das Fenster eines Morgens im September leer war, machten sich die Schüler Sorgen und wollten sich vergewissern, dass es ihrer „Oma“ gut ging.
„Es war irgendwie herzzerreißend, weil sie immer da war“, sagte Axtin Bandewerfhorst, ein Siebtklässler, gegenüber dem Nachrichtenportal .
Mitzelfeldt und die Schüler, die sie fährt, winken der älteren Dame im Fenster seit etwa fünf Jahren zu. Als „Oma“ nicht da war, ging Mitzelfeldt zu ihr nach Hause, um nach ihr zu sehen, und brachte ihr einen Blumenstrauß mit.
„Ich habe eine Nachricht beigelegt: ‚An die Oma am Fenster: Wir denken an dich. Liebe Grüße, die Kinder aus Bus 7 und Busfahrerin Carol‘“, erzählte Mitzelfeldt der Huffington Post.
Weder der Busfahrer noch die Schüler kannten damals den richtigen Namen der „Oma im Fenster“.
Mitzelfeldt erfuhr von Dave, dem Ehemann der älteren Dame, dass sie Louise Edlen hieß, einige Tage zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte und in einer örtlichen Reha-Klinik behandelt wurde. Der Busfahrer gab die Nachricht an die Schüler im Bus weiter, die daraufhin beschlossen, der 93-Jährigen eine Freude zu machen.
„Die Kinder und ich sagten, es sei schade, dass sie nichts zum Anschauen hat, wenn sie nicht am Fenster sein kann“, sagte Mitzelfeldt. „Also beschlossen wir, ein Foto zu machen.“
Die Schüler posierten anschließend für ein Foto, auf dem sie aus den Busfenstern winkten, genau wie Edlen sie jeden Nachmittag sieht. Mitzelfeldt ließ das Bild auf eine große Schaumstoffplatte kleben, unterschrieb es im Namen der Busgruppe 7 und brachte es Edlen ins Pflegeheim. Obwohl Edlen aufgrund des Schlaganfalls Schwierigkeiten beim Sprechen hatte, konnte sie Mitzelfeldt sagen, dass sie die Kinder liebte und sie ihr sehr viel bedeuteten.
Zum Glück kehrte Edlen letzten Dienstag nach Hause zurück. Und sie wurde mit großem Jubel empfangen – Mitzelfeldt und eine große Gruppe von Schülern hatten bunte Schilder gebastelt, um ihre „Oma im Fenster“ willkommen zu heißen, jubelten aus den Fenstern und hupten.
„Ich habe ihnen gesagt: ‚Das könnte eure Oma oder euer Opa sein – oder sogar ihr selbst eines Tages‘“, sagte Mitzelfeld gegenüber HuffPost. „‚Behandelt Menschen immer mit Freundlichkeit und Mitgefühl.‘“
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4 PAST RESPONSES
Beautiful! A great reminder of how a small gesture can mean the world to someone! <3
This was beautiful!!!