Da Sie selbst Künstler sind, würde mich Ihre Meinung zur Rolle der Kunst beim Aufbau eines besseren Gesundheitssystems interessieren? Welcher Zusammenhang besteht zwischen den beiden Bereichen?
Es ist wirklich spannend zu sehen, wie sich mein künstlerisches Denken mit meinem tiefen Verständnis von Systemen und Wandel verbindet. Ich kann Modelle entwickeln, indem ich Kunst, Geschichten und Metaphern nutze, um Lösungen für komplexe Probleme zu vermitteln – das ist wirklich faszinierend. Für mich ist ein Krankenhaus ein Ort, an dem sich alle Höhen und Tiefen des Lebens widerspiegeln. Alle Veränderungen, Wendungen, Höhen und Tiefen, alle Lebensphasen – und sie alle verdienen Fürsorge. Und die beste Art, sich um einen Menschen zu kümmern, ist, ihn zu respektieren. Kunst hilft uns dabei; sie hat die Kraft, die Sprache selbst zu transzendieren und uns als sinnliche Wesen unmittelbar zu verbinden. Sie offenbart Botschaften und Bedeutungen, sie kann durch eine Farbpalette, einen Akkord, ein Gedicht oder ein Foto Trost spenden. Kunst kann eine Umgebung bereichern oder sie beruhigen. Sie schafft Raum, sie lässt Raum zum Atmen und zur Verbindung mit dem Augenblick.
„Ich glaube, Kunst hilft uns, unsere eigene Menschlichkeit anzuerkennen und uns daran zu erinnern, dass wir alle im selben Boot sitzen und alle die Freundlichkeit von Fremden verdienen.“
Ich denke, deshalb hat das Super Power Baby Project so viel bewirkt. Die Bilder im Buch strahlen so viel Leben aus! Die Fotografie war mein Mittel, um zu vermitteln, wie wundervoll diese Kinder sind. Ich konnte sie, ihre Persönlichkeit und ihre Ausstrahlung so einfangen, dass sie die Menschen tief berühren. Ich zeige bei einigen meiner Vorträge eine Diashow mit Bildern aus dem Buch, und die Fachkräfte im Gesundheitswesen sind oft zu Tränen gerührt, weil die Bilder so viel von einem erfüllten Leben und Liebe erzählen. Es ist fast so, als würden sie an eine Sprache erinnert, die sie vergessen hatten, als würden sie sich daran erinnern, warum sie überhaupt Ärzte geworden sind.
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Thank you Rachel for seeing the gifts and abilities rather than deficits and all your efforts and work assisting others to see this way too.
A field I see embrace this is Narrative Therapy Practices which view a person as a person and not as having deficits. I've been exploring the use of the Japanese art of Kintsugi melded with Narrative Therapy practices to assist people to see broken, not as irreparable or forever, but as what else might be seen in the pieces and repair, honoring the vessel never goes back to its original state, but is actually stronger after repair. Its been amazing to witness the preferred narratives that arise in these conversations beyond forever broken, especially with survivors of abuse and violence.
Thank you again for your work!