Mit vier Jahren bat Paulus Berensohn seine Eltern um Tanzunterricht. „Die Jungen in unserer Familie tanzen nicht“, war ihre Antwort. Das ließ ihn nicht abschrecken. Als sich seine Mutter bei einer Freundin über seine Hartnäckigkeit beschwerte, rief diese aus: „Aber Edith, Tanzen ist wie von Gott gegeben!“ Berensohn studierte später Tanz an der Juilliard School, doch sein Leben nahm eine weitere unerwartete Wendung, als er Karen Karnes, eine berühmte Töpferin der damaligen Zeit, bei der Arbeit beobachtete. Das Spiel von Atem, Energie und Bewegung in ihrer Ausübung des Handwerks führte ihn zu einer tiefen Erkenntnis seines eigenen Strebens. Berensohn sagt: „Ich war plötzlich überwältigt von der Sehnsucht, diesen Tanz zu lernen. Die Brücke für mich war zunächst nicht so sehr der Ton selbst und das, was man daraus machte, dachte ich zumindest, sondern der Tanz, den man damit tanzt.“ Er widmete sein Leben der Töpferei und einer tiefen inneren Auseinandersetzung. Er selbst sagt: „Mich interessiert das Verhalten der Kunst mehr als ihre Leistung. Ich sehe alle Künste als Lehrgänge für die große Kunst unseres Lebens.“ Der neue Dokumentarfilm „To Spring From the Hand“ würdigt diesen außergewöhnlichen Künstler und sein bleibendes Erbe. Hier können Sie einige Ausschnitte sehen.
2013 wurde Paulus Berenson zum Ehrenmitglied des NCECA (Nation Council on Education for the Ceramic Art) ernannt. Die oben genannten Auszüge aus „To Spring from the Hand“ wurden bei der Zeremonie gespielt.
Paulus lehrte Tausende von Menschen in den USA und weltweit, wie man eigene Tagebücher führt und führt. Er nannte diese Bücher manchmal „Seelenküche“. Nachfolgend finden Sie einen entsprechenden Auszug aus „To Spring From the Hand“.
„Alles ist Kunst, wenn man sich entsprechend kleidet“, sagt Paulus Berensohn. Im folgenden Auszug aus „To Spring From the Hand“ erzählt er eine Geschichte, die uns dazu auffordert, unserem Leben und unserer Welt echte Aufmerksamkeit zu schenken.
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