

Wie viel brauchen wir wirklich für ein glückliches und gesundes Leben? „Dieses Experiment testet bis an die Grenzen, ob man auf kleinstem Raum glücklich und gesund sein kann“, erklärt Jeff Wilson, Professor für Umweltwissenschaften und Dekan der Huston-Tillotson University in Austin, Texas. Immer mehr Menschen reduzieren ihren Besitz und leben minimalistischer, und viele berichten von mehr Lebensfreude. Um herauszufinden, mit wie wenig man glücklich und komfortabel leben kann, führt Wilson ein Experiment durch: Er nutzt dafür einen umfunktionierten Müllcontainer.
Ein Jahr lang wird Wilson in einem nur 3 Quadratmeter großen Müllcontainer leben und ihn dabei von Grund auf in ein modernes, nachhaltiges Zuhause verwandeln. Dabei achtet er stets darauf, nur das Nötigste zum Überleben und Wohlfühlen zu haben. In den ersten Monaten seines Projekts schlief Wilson im Container auf Pappkartons. Mittlerweile hat er ein Bett, etwas Stauraum und sogar eine Klimaanlage. Wasser holt er sich zwar noch selbst, aber bald wird er Dusche und Toilette von außen an den Container anschließen.
Wilson stellt seinen Studenten diese zum Nachdenken anregenden Fragen: Wie sieht ein Zuhause in einer Welt mit 10 Milliarden Menschen aus? Wie können wir die heutigen und zukünftigen Generationen mit den Werkzeugen ausstatten, die sie für nachhaltige Lebensweisen benötigen? Können die begrenzten Ressourcen der Erde die wachsende Bevölkerung tatsächlich ernähren?
In wenigen Monaten wird Wilson in die dritte Phase des Projekts eintreten, die er als „Ultra-Müllcontainer-Haus“ bezeichnet. In dieser Phase wird der Müllcontainer mit Solarpaneelen nachgerüstet, komplett vom Stromnetz getrennt und erhält die begehrte Attraktivität von außen – indem er weniger wie ein Müllcontainer aussieht.
Professor Wilsonerklärte gegenüber The Atlantic : „Die zentrale Hypothese, die wir hier testen wollen, lautet: Kann man mit deutlich weniger Geld ein wirklich gutes Leben führen?“ Er hielt inne. „Das ist natürlich ein ungewöhnliches Experiment. Aber bisher würde ich sagen, dass ich ein besseres Leben führe als zuvor.“
Vom 6. bis 8. Oktober wird das Dumpster Project auf dem SXSWECO-Festival ausgestellt.
Fotos: Sarah Natsumi
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As someone who sold her home & most of her possessions to create/facilitate a volunteer literacy procject, I can say without a doubt stuff is over rated. I'm much more fulfilled. And when you've got to carry your stuff village to village you truly understand how little you need. Great experiment & here's to more of us making these choices!
Sofa crashers sort of know how much they need. However, most of us just plain have too much 'stuff.' Hunter/gatherers understood if you must carry it on your back, you only take the bare minimum. Stress comes with the inconvenience of hauling it around (even if it is only in your mind).
Interesting concept!! Peace Corps Volunteers have been doing this experiment forever!! My daughter is in Peace Corps in Swaziland and very happy - no running water, no refrigeration and 1 light bulb!! Her motto - "Sunshine Outlook"!!