Ein Hoch auf all jene, die nie normal waren. Die sich nie anpassten. Die nie in der Lage waren, sich in die Fußsohlen eines Mitläufers einzufügen.
Ein Hoch auf all jene, denen gesagt wurde, sie sollen aufhören. Aufgeben. Nicht mehr versuchen. Sich in eine kleine Schublade zwängen, weil die Welt ihre ausgestreckten Arme nie gebraucht hat.
Ein Hoch auf all jene, die nicht zuhören wollten! Auf die Nörgler! Auf die Skeptiker! Auf die Pessimisten und Aufschieber!
Ein Hoch auf all jene, die an das Aufbrechen glauben. Und an das Aufgehen. Und an das Neue im Neuen. Und auf eine Welt, die geschaffen ist, uns zu umspülen, zu bewegen, zu formen und zu verändern. Und auf den Mut, der nötig ist, um an all das zu glauben.
Ein Hoch auf all jene, die den Weg aus der Dunkelheit gefunden haben. Die auf Badezimmerböden geweint haben. Die selbst in den kleinsten Rissen im Bürgersteig Kraft gefunden haben. Die neue, hellere und schönere Tage als diese ausgerufen haben.
Hier sind diejenigen, die sagen: „Ich habe damit abgeschlossen“, „Ich bin jetzt stärker“ und „Du hast mich nie vervollständigt. Nein, das ist nie passiert.“ Diejenigen, die selbst nach einer Trennung noch an ihre Ganzheit glauben. Diejenigen, die an ein „Besser denn je“ glauben, selbst wenn ihr Partner schon längst den Ausgang im Visier hat.
Ein Hoch auf all jene, die aufgehört haben, sich anzustrengen. Anderen zu gefallen. Perfekt zu sein. Sich kleiner zu machen. Sich an Konventionen zu halten. Ein Leben lang nur mit den Klassikern Rot, Blau und Grün zu malen, in einer Zeit, die von Fuchsia und Gold schwärmt.
Hier sind die, die an Schuhe und Geschichten glauben. Gelbe Gummistiefel bei jedem Wetter, um durch Pfützen der Leidenschaft zu paradieren. Weltbewegende Absätze. Die daran glauben, in zu große Schuhe zu schlüpfen und ein bisschen zu gehen, ein bisschen zu traben, ein bisschen zu schlendern, bevor sie sagen: „Ich kenne deine Geschichte.“
Auf die, die leben! Das Leben wie ein Liebesbrief . Wie ein Paar abgetragene Lederballerinas. Wie ein Riesenrad – sich drehend, drehend – und all seine Teile berührt von großen Liebesgeschichten und Jungen, die Mädchen an der Hand halfen.
Ein Hoch auf all jene, die im Donner lachen, im Schlamm weinen, tanzen, wenn die Dudelsäcke der Trauer erklingen! Ein Hoch auf all jene, die die Musik hören, selbst wenn die heiligen Lieder der Kindheit vor Angst im Halse stecken bleiben!
Ein Hoch auf all jene, die ihre Freude wie einen Pullover tragen. Wie ein Brautkleid, das man am liebsten beim Pfannkuchenessen mit Nutella tragen möchte. Die nackten Füße auf der Küchentheke. Die weiße Schleppe, die über die Fliesen fällt. Lachen, immer lachend, während sie sich einen weiteren kleinen Stapel Blaubeeren gönnen.
Ein Hoch auf all jene, die unermüdlich sind. In ihrem Ziel. In ihrem Ehrgeiz. In ihren Wünschen. In ihrer Berufung.
Ein Hoch auf all jene, die ihre Berufung kennen und wissen, dass sie weit mehr ist als ein Bürojob oder ein Gehaltsscheck. Die Berufung, ein Licht zu sein. Eine Laterne. Ein Funke in der Dunkelheit. Eine Taschenlampe im Stromausfall. Ein heller Stern am Himmel einer Nacht, die die Hoffnung verloren hatte.
Ein Hoch auf all jene, die anderen beistehen. Die nicht an Karma glauben müssen, um die Menschlichkeit zu verstehen und wie sich ihre Spuren in den Gesichtern anderer widerspiegeln. Die Kranken. Die Armen. Die Einsamen. Die Unterdrückten.
Ein Hoch auf all jene, die „Genug!“ und „Nicht mehr!“ sagen. Die an so verrückte Dinge glauben wie an eine Welt, in der Kinder vor dem Schlafen ein volles Bäuchlein spüren können. Und träumen. Und Frieden finden. Wo Mädchen das Jucken einer Schuluniform erleben und ihre Arme von Stapeln wunderschöner Bücher müde werden lassen können.
Auf all jene, die glauben. An eine Zukunft voller Verheißung. An Gespräche, in denen Seelen Geheimnisse offenbaren. An lange Nächte und Knie, die sich unter der Decke berühren. An Morgenstunden der Stille.
In der Luft, die nach Luft schnappt und stöhnt, um eingesogen und verwandelt zu werden. In Dankbarkeit. In Gebete. In gute Wünsche, die in die Ohren anderer dringen. In Begrüßungen und Abschiede, die uns für immer verändern. In ein Leben, das aufregend und zart ist, wie damals, als wir zum ersten Mal den Elefantenbändiger tanzen sahen.
Daraus wird etwas Wunderbares entstehen, das uns im Alter in Schaukelstühlen sitzen und laut sagen lässt: „Auf die Süße, die ich nie definieren konnte. Manche nennen es ‚Leben‘, aber es hat mich zu sehr atemlos gemacht, um ihm einen Namen zu geben.“
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6 PAST RESPONSES
Wow...
Thank you Hannah! It feels like Spring now.
Thank you Hannah. I am working on a doctorate degree studying the effects of climate change on the food system and have become so depressed I've been seriously contemplating hanging it all up, knowing full well that I cannot go back to not knowing what I know. My only solution; to press forward through the morass of an incredibly complicated solution to come out the other side with some sort of answers that will help humanity adapt and enjoy the process. Our situation is to dire to give up. I've printed your manifesto and pinned it to the wall in front of my desk for easy and frequent reference. Keep writing Hannah, the world needs your vision!
Oh, my Hannah, you are a darling spirit and send out sparks of life to everything you touch, infusing all with your light, to share and dare others to share. On you, all goodness. Spark away. You have inspired even the oldish and worn-ish to remember what it's like to be one's real self in the world. It's nice to know you're alive on earth.
Thank you Hannah for sharing your beautiful view of the Possibilities within this world. Every line is a quote I adore. a fave: "Here’s to the ones who know their calling and that it’s greater than a
cubicle or a paycheck will ever be. A calling to be a light. To be a
lantern. To be a match in the darkness. A flashlight in the power
outage. A bright star in the sky of a night that lost hope." Here's to sharing our light. Love & Hugs from my heart to yours. You can bet I will continue to share this lil light of mine through Story, Hugs and Hope. <3
What's the one tip to help someone have the courage to be one of The Ones?