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Claire Dunn führt Uns barfuß Den Gewundenen Pfad Hinter Ihrem Haus Entlang Zum Ufer Des Birrurung, Dem Yarra River. Wir Sitzen Am späten Nachmittag Bei 4 Grad Im Trockenen Gras, Die Zikaden zirpen, Und Trotz Der Sengenden Hitze Herrscht Eine Angene

Im Rückblick spürt man, wie etwas durch einen hindurchdringen will. Elizabeth Gilbert beschreibt das so wunderbar: Die Muse will einen durchdringen. Und Ideen haben ihre Unabhängigkeit. Wenn man sie nicht aufgreift, klopft sie an jemand anderen. Es geht darum, offen und empfänglich genug zu sein, damit die Schöpfung hindurchdringen kann, wie ein hohler Knochen. Und so fühlte es sich bei meinem Buch wirklich an. So sehr ich auch damit zu kämpfen hatte.

Ja. Ich denke, das ist eines der Kennzeichen dafür, einer tieferen Berufung zu folgen – dass es nicht unbedingt das ist, was man zu wollen glaubt [lacht]. Oder was einfach zu tun ist.

Ja, man bekommt, was man braucht, nicht unbedingt, was man will. Ich glaube, der grundlegende Einzeiler, der mir ein Gefühl von mystischem Leben vermittelt, ist die Hingabe an das, was das Leben bietet. Sich wirklich hinzugeben, wie sich das Leben einem präsentiert. Gegen die Realität anzukämpfen macht keinen Spaß. Und mit dieser Hingabe geht so viel Leichtigkeit, Vertrauen und Akzeptanz einher. Zu sagen: „Okay, ich höre auf zu klettern, ich lasse einfach das Ufer los und gehe in den Fluss, habe Spaß, navigiere durch die Stromschnellen und schaue, wohin es mich trägt.“

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COMMUNITY REFLECTIONS

1 PAST RESPONSES

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Patrick Watters Mar 1, 2021

Indeed. . .