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Liebesbriefe an Die Gegenwart: Drei Gedichte

Mein Name ist Mícheál 'Moley' Ó Súilleabháin. Ich bin Dichter aus Irland. Diese drei Gedichte sind Liebeserklärungen an die Gegenwart. An jene Gegenwart, die wir spüren, wenn wir der Quelle des Lebens nahe sind: Dankbarkeit, Weisheit, Entschlossenheit und Glaube. Alle drei sind Auszüge aus meinem Gedichtband „Frühe Musik“ (Many Rivers Press).

Das erste Gedicht, Turas d'Anam, bedeutet auf Irisch „Reise deiner Seele“. Es lädt dazu ein, sich selbst die Erlaubnis zu geben, dem Leben einen tieferen Sinn zu verleihen. Es betrachtet Rückschläge und bewusste Rückzugsphasen als stärkende Kraft. Dieses Gedicht lädt dazu ein, die heilsame Kraft der Ruhe zu erkennen … und die oft schmerzhafte Weisheit der Rückschau.

Turas d'Anam

Oftmals

der Schritt zurück

lässt die Seele aufholen.

Damit all unsere glücklichen

Die Harmonie der Rückschau

Und Weisheit wächst.

Teile dein Glück.

Sei nur geizig

mit Unglück.

Bei jedem seismischen

Schaudern wir erfahren

dem Boden vertrauen

wieder, wieder demütig.

wissentlich gebrochen,

unbußfertig verwundet,

Stolz darauf, Schmerzen zu ertragen.

Anspruch erheben

die Freudenfabrik

Ihres Körpers.

Keine Zölle und keine Sanktionen mehr.

Lohnkürzungen und gläserne Decken.

Tagungen, bezahlte Ausgaben, noch

Lanyards oder Firmenbezeichnung.

Oftmals

So kann man leben

auf eine Weise, wie andere einfach

werden nicht Seiten entwickeln

von euch anderen einfach

würde nicht.

Spüre den Rhythmus

jenseits des Taktes.

Beginnen Sie mit einer Pause.

und lass deine Seele

aufholen.

***

Das nächste Gedicht, „Was wir weitergeben können“, möchte Ihre Sehnsucht wecken. Es soll Ihnen die spielerischen und oft unerreichbaren Maßstäbe aufzeigen, die wir an uns selbst stellen. Dieses Gedicht ist ein Gebet an die Unbefangenheit und soll uns die Kraft der bewussten Entscheidungsfindung angesichts dessen zurückgeben, was wir nicht kontrollieren können (und das ist fast alles!).

Was man weitergeben sollte

Ich möchte weise werden.

durch die Zahnräder der Existenz.

Um den Gradienten abzulesen

in jeder Lebensphase

einfach nur die Hänge hinuntergleiten

jenseits der schweren Zeiten.

Den richtigen Hut kennen

für das richtige Unternehmen, und

Rhythmus jeder Interaktion,

sich aus der Peripherie zu Wort melden

die Maserung lesen

jedes Gesprächs.

Sich verlieben

in der Blüte des Lebens, Samen

Gesät mit einem Lächeln auf dem Sterbebett.

Wellen des Wohlbefindens

bei Ebbe umspülen, flehend

deine widerwillige Seite, die zu brechen droht

sogar ein Zyklus, gelernt

als Kind.

Denn Weisheit weiß

was man festhalten soll, und

was man weitergeben soll.

Welches geben und

Was behalten werden soll.

Wo man graben kann und

was zu vergraben ist.

Wann man aufwachen soll, und

Wie man schläft.

Unser Wunsch nach Weisheit

noch immer ein Flüstern.

deren Quelle

immer noch tief vergraben.

Also, Seelenbruder, und

Seelenschwester, haben wir uns verändert?

durch das, was uns begegnet.

***

Das dritte Gedicht „Dies ist mein Gebetsraum“ erzählt von meinem ersten gemeinsamen Gebet mit meiner hinduistischen Schwiegermutter Maya. Sie hatte mich eingeladen, bei unserer ersten Begegnung an ihrer täglichen Puja in ihrem Haus in New Jersey teilzunehmen. Maya wanderte in die USA aus, als meine Frau erst sechs Monate alt war. Ich stamme aus Irland, daher war dies meine erste Begegnung mit hinduistischen Gebetsritualen. Ich war tief beeindruckt von den Ähnlichkeiten zwischen der Liebe meiner eigenen Mutter zum täglichen Gebet und der spürbaren Freude in Mayas Gebetsleben. Dieses Gedicht schildert Teile dieses Rituals in ihrem persönlichen Mandir aus ihrer Perspektive und verwebt es mit Bildern aus meinem eigenen katholischen Hintergrund.

Dies ist mein Gebetsraum

(Für Maya)

Dies ist mein Gebetsraum.

Niemand kommt herein.

Ich salbe hier Ikonen.

mit Sandelholz und

Gieße Milch über die Gottheit,

ein kehliges Mantra murmelnd.

Ich saß im Schneidersitz.

bis ich nicht mehr konnte

Aber keine Sorge,

Mein Gott weiß es bereits.

meine Schmerzen und Beschwerden.

Dieser Altar beherbergt meinen Schmuck.

des Glaubens, die Werkzeuge des Gebets,

Instrumente der Hoffnung

und Lumpenopfer

An meinen Elefantengott.

Wenn Sie beten möchten, lasse ich Sie.

Auf halbem Weg abbiegen

mein Rosenkranz, der sicherstellt

Sie fühlen sich wohl.

Die Gebete am Dienstag dauern etwas länger.

Siehst du?

Der Weihrauch wird für dich und mich aufsteigen.

Denn im Gottesdienst herrscht Frieden.

zu Füßen einer jungfräulichen Mutter

und ein Baby mit blauer Haut.

Die Gurus und Märtyrer,

die Heiligen und Engel.

Und wenn ich dir

Die Glocke, läute sie.

Nicht nur einmal, sondern

Ruf so lange an, bis ich dir Bescheid gebe.

Bete mit mir, sprich die Worte,

Läute die Glocke, wir sind fast da.

Dieser Teil ist mein Lieblingsteil.

Dort fühlt sich Gott am nächsten.

Bitten Sie also um Gnade oder um Hilfe.

Oder Vergebung, das muss man nicht erzählen.

Denn meine Geschichte ist auch deine Geschichte.

ist eine Geschichte für jeden.

Die Glocke soll nun aufhören zu läuten.

Wir haben heute gut gebetet.

Danke für Ihr Schweigen.

Ich weiß, mein Gott ist zufrieden.

dich zu treffen, sieht deine Traurigkeit

Augen und süßer Geist

und kennt dich

haben viel mehr

zu erledigen.

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COMMUNITY REFLECTIONS

3 PAST RESPONSES

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Jane Jackson Dec 18, 2021

Each of these poems moved me deeply. The video of Michael reading his poem "Early Music" is especially moving. The line, "A family that feels safe is sacred," is a truth that makes me wish for that sense of safety for every family. His words bring us to that sacred space of his family in which he learned and lived early music. Thank you!

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Bec Dec 16, 2021

Beautiful poetry - the first one really resonated with me and articulated so perfectly some personal musings of mine of late - the importance of stillness and rest to make space for creativity and ideas and ultimately connection to your deeper soul. Such a lovely reminder of the value of something so simple we can all do for ourselves (especially coming into the holiday period). thank you!

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CatalpaTree Dec 16, 2021

I love these poems. The last one is very good with the mix of religions especially as he tells at the end it doesn't matter how or what you believe, we're very much the same. The second one reminds me of a gentle way of getting the ups and downs of life's journey.