Tage mit kleinen Kindern können wie im Flug vergehen: Bringen und Abholen, Baden und Zubettgehen, Hot Wheels, Karottensticks und Shrinky Dinks. Wenn man in seinen Partner verliebt ist, kann ich mir vorstellen, dass man Momente findet, in denen man sich gegenseitig wahrnimmt und es schafft, sich trotz der Unschärfe klar zu sehen. Aber wenn man sich nicht sicher ist, kann man selbst etwas verschwommen sein.
Als ich später Ed kennenlernte, den Mann, in den ich mich verlieben sollte, war mein Blick noch etwas verschwommen, aber ich sah ihn in allen Einzelheiten. Alles fiel mir auf: sein schönes Profil, seine großzügigen Ohren, seine freundlichen Augen. Wie er beim Reden den Ärmel seines T-Shirts über seine attraktive Schulter schob. Seine herzzerreißend saubere Handschrift. Wie er immer las, selbst auf der Straße, und dabei immer wieder unterstrich. Wie er alles gestapelt mit sich herumtrug: Buch, zweites Buch, Notizbuch, Stift, Handy, als hätte er noch nie von Taschen gehört. Wie er ein Rezept befolgte und alle Zutaten in kleine Schüsseln füllte. Wie ihm die Zunge heraushing, wenn er Zwiebeln schnitt, einen Basketball dribbelte oder einen Kinderschuh band. Wie er alle Babys zum Lachen brachte. Wie er mich zum Lachen brachte. Wie er meine Hände zum Zittern brachte.
Und mir fiel auf, wie er mich auch wahrnahm. Er sah mich deutlicher als irgendjemand zuvor.
Und nach und nach wurde mir klar, dass ich vorher keine Ahnung hatte, nicht die geringste Ahnung davon, was es heißt, verliebt zu sein und geliebt zu werden. Es waren aufregende Zeiten. Vierzehn Jahre später sind sie es immer noch. Der Punkt ist natürlich, dass man sich darauf freuen kann, sich Tag für Tag in die Liebe seines Lebens zu verlieben. Wenn man die Liebe noch nicht gefunden oder sie gefunden und verloren hat, kann sie einen finden, vielleicht dann, wenn man es am wenigsten erwartet.
™37: sich verlieben
Ergänzen Sie „Things to Look Forward to“ , das weder mit der Leinwand noch mit der Synthese gelingt, mit Sophies großartiger Animation von Edna St. Vincent Millays Gedicht „Dirge Without Music“ – eine Art spiegelbildliches Gegenstück zu diesem elementaren Bewusstsein, dass unsere Zeit, endlich und voller schöpferischer Kraft, alles ist, was wir haben – und sehen Sie sich dann ihre illustrierte Würdigung unserer gemeinsamen Welt noch einmal an.


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beautiful life. We can all learn from each other if we have the courage to
be "who we are" and to be kind enough to share it with others. You are very
inspirational and I look forward to reading your books and reading more about what
you write. Thank you again and wishing you many blessings on your beautiful journey.
Eugene, OR USA